Lichtorgel

 
 

Aufteilung des Frequenzspektrums und Zuordnung der Lampenfarben

Home
  Sinnvoll ist eine Lichtorgel mit 3 oder 4 Kanälen. Mehr Kanäle sind zwar möglich, erfordern aber entsprechend steilflankige Filter, wenn nicht immer mehrere Lampen im nahezu gleichen Rhythmus leuchten sollen.

Relativ einfach ist die Aufteilung des Niederfrequenzspektrums in 4 gleich große Bereiche:
Betrachtet man den Bereich zwischen 20Hz und 20kHz als hörbaren Frequenzbereich und geht davon aus, dass sehr niedrige und sehr hohe Frequenzen nur selten auftreten, dann bleibt als sinnvoller Frequenzbereich etwa 25Hz bis 16kHz (ca. 9,5 Oktaven). Mit Hilfe von Logarithmenpapier und einem Lineal kann man aus dieser Vorgabe 4 gleich große Bereiche abmessen und erhält somit die Grenzfrequenzen der einzelnen Filter.
Im vorliegenden Fall betragen sie 126Hz, 632Hz und 3180Hz - die (obere) Grenzfrequenz des Tiefpasses fgo TP ist gleich der unteren Grenzfrequenz des ersten Bandpasses fgu BP1 , die obere Grenzfrequenz des ersten Bandpasses fgo BP1 ist gleich der unteren Grenzfrequenz des zweiten Bandpasses fgu BP2 usw.

Hinsichtlich der Zuordnung von Tonhöhen und Lampenfarben mag es unterschiedliche Ansichten geben, bei professionellen Geräten findet man aber häufig den physikalisch bedingten Zusammenhang über die Wellenlänge. Niedrige Frequenzen haben eine lange Wellenlänge, und bezogen auf langwelliges (sichtbares) Licht entspricht das der Farbe rot. Umgekehrt haben hohe Frequenzen eine kurze Wellenlänge, und bezogen auf kurzwelliges (sichtbares) Licht entspricht das der Farbe blau. Tiefe, mitteltiefe, mittelhohe und hohe Frequenzen wären somit den Farben rot, gelb, grün und blau zuzuordnen.

Die räumliche Anordnung der Lampen könnte sich z. B. an einer Klaviatur orientieren: Links ist der Bass bzw. die rote Lampe und rechts die Höhen bzw. die blaue Lampe.


Home