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Anpassung der Lampenhelligkeit

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  Folgende Ausführungen beziehen sich auf konventionelle Glühlampen-Strahler.
Mit LED-Strahlern liegen keine Erfahrungen vor bis auf die Information, dass nicht alle LED-Scheinwerfer herkömmlich dimmbar sind.

Betreibt man farbige Glühlampen gleicher Leistung nebeneinander, dann fällt auf, dass der Helligkeitseindruck der einzelnen Farben sehr unterschiedlich ist.


Die blaue Lampe ist am schwächsten, weil der blaue Anteil im Licht einer Glühlampe am wenigsten vertreten ist. Hier wär es sinnvoll, eine Lampe mit höherer Leistung zu verwenden, diese wird in gleicher Bauform allerdings kaum verfügbar sein.


Deutlich intensiver und nahezu gleich hell wirken die rote und die grüne Lampe.


Mit Abstand am hellsten leuchtet normalerweise die Farbe gelb. Wenn die gelbe Lampe nicht alles andere hoffnungslos überstrahlen soll, dann sind Maßnahmen zur Reduzierung der Helligkeit angebracht.

Im einfachsten Fall könnte eine Lampe mit geringerer Leistung verwendet werden, aber auch diese wird in gleicher Bauform vermutlich nicht erhältlich sein.

Des weiteren kann man versuchen, die Helligkeit durch mehrere hintereinandergesetzte Farbfilter zu reduzieren, aber das allein wird vermutlich nicht ausreichen.

Etwas antiquiert, aber sehr wirkungsvoll ist ein Vorwiderstand in der Leitung zur gelben Lampe. Dieser muss aber eine entsprechend hohe Leistung verkraften können und ausreichend belüftet sowie vor allem auch berührungssicher montiert werden. Für fest installierte Anlagen ist das evtl. sogar machbar, für mobile Anlagen dagegen eher weniger.

Aber auch seitens der Ansteuerungselektronik kann die Helligkeit reduziert werden.
Experimente mit 100W- und 300W-Strahlern haben gezeigt, dass die gelben Lampen nur etwa 150V bis 160V Versorgungsspannung benötigen, um eine angepasste Helligkeit zu liefern. Der Phasenanschnitt muss also entsprechend reduziert werden, und wie das ganz einfach machbar ist, wird in der Erläuterung der Steuerstufe gezeigt.


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