Chinesische Seidenstraße und Kirgistan
(2017)



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Um es gleich vorab zu sagen: Wenn man China von seiner vermutlich schlimmsten Seite kennenlernen will, dann muss man in die Provinz Xinjiang fahren.

Das liegt aber nicht etwa an Land und Leuten - nein, ganz im Gegenteil.
Die Uiguren konnten wir nicht einschätzen - sie waren uns gegenüber sehr reserviert und zurückhaltend. Viele von ihnen hatten anscheinend noch nie einen Europäer gesehen und haben uns eher misstrauisch gemustert.
Ganz anders die Chinesen - sie waren stets freundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen. Viele wollten sich mit uns "Langnasen" fotografieren lassen, mit anderen haben wir getrunken, gelacht und herumgealbert. Besonders amüsant war hierbei natürlich, wenn die Langnasen versucht haben mit Stäbchen zu essen.
Mit einigen Chinesinnen und Chinesen konnten wir sogar das eine oder andere Tänzchen wagen im "Volkspark", den es in jeder größeren Stadt gibt und in dem man sich abends zum Flanieren und Tanzen trifft. Solche Erlebnisse gehören zweifellos zu den schönsten Momenten einer Reise und entschädigen für Vieles.



Weitgehend unbekannt dürfte hierzulande sein, dass die chinesische Provinz Xinjiang ein Polizei- und Überwachungsstaat ist, wie er vermutlich nur von Tibet oder Nordkorea übertroffen wird. So deutlich haben wir das in keinem Reiseführer gelesen und so extrem haben wir es auch in Peking nicht annähernd erlebt.
Xinjiang ist eine hauptsächlich von ethnischen Minderheiten bewohnte Unruhe-Provinz. Um jeglichen Aufstand im Keim zu ersticken hat China in Xinjiang einen enormen Polizeiapparat installiert - und damit wird man auch als Tourist täglich von morgens bis abends konfrontiert. Das mag im Zweifelsfall alles auch der eigenen Sicherheit dienen, aber als Europäer hat man für Gängeleien und die damit verbundenen Einschüchterungs- und Zermürbungspraktiken meist nur ein begrenztes Verständnis.

Auf Details möchten wir an dieser Stelle verzichten, haben aber 2 praktische Hinweise:
Polizisten und polizeiliche Einrichtungen dürfen selbstverständlich nicht fotografiert werden, was angesichts der enormen Präsenz in den Städten fast unmöglich ist. Hat man versehentlich einen Polizisten oder eine polizeiliche Einrichtung "erwischt" und wurde dabei beobachtet, dann wird man genötigt, das Bild oder den Clip zu zeigen und gegebenenfalls zu löschen. Das passiert leider viel schneller, als einem lieb ist, aber wenn man sich einsichtig verhält, dann ist das normalerweise kein Problem.

In dieser Region Chinas wird praktisch ausschließlich mit Stäbchen gegessen - soll heißen, dass auch in "internationalen" Hotels und größeren Restaurants Messer und Gabel weitestgehend unbekannt sind. Wenn man im Umgang mit Stäbchen ungeübt ist und trotzdem satt werden will, dann sollte man sich ein einfaches Besteck von zu Hause mitnehmen. Wenn man lange genug sucht, dann bekommt man Messer und Gabel notfalls aber auch in irgendwelchen Haushaltswarengeschäften vor Ort.
Das Problem folgt postwendend:
Wenn man das Besteck stets mit sich führt, dann wird es bei einer der immer wiederkehrenden Durchleuchtungen des Handgepäcks mit Sicherheit entdeckt. In diesem Fall muss man den Beamten umständlich erklären, dass man mit dem Besteck niemanden umbringen will, sondern es lediglich für das eigene Überleben braucht - auch das ist nicht immer ganz einfach.



Auf die Kontrollen bei der Ein- und Ausreise muss man eigentlich nicht eingehen, aber auch hierbei hat man den Eindruck, dass die Chinesen einen gern unnötig warten lassen.
Die Ausreise über den Torugart-Pass nach Kirgistan ist allerdings eine besondere "Schmakazie", die wir dem interessierten Leser nicht vorenthalten möchten.

Der Torugart-Pass liegt auf einer Höhe von etwa 3750m mitten in den Bergen des Tianshan, die chinesische Grenzstation befindet sich aber schon ca. 80km vor dem Pass unten im Tal, wo es noch schön warm ist - und hier muss man durch.
Die Abfertigung unserer Gruppe von 20 Personen hat ca. 3 Stunden gedauert - eine Zeit, in der man hauptsächlich irgendwo herumsitzt (wenn man Glück hat) bzw. meist irgendwo herumsteht - ein vernünftiger Grund ist dafür nicht erkennbar. Gelegentlich wird man aufgefordert, genau hintereinander einzeln in der Reihe zu stehen und leise zu sein - wie früher in der Schule. Und wenn man in dieser zunehmend gereizten Situation an den Wänden dann noch Werbeplakate sieht mit der Aufschrift "Sunshine Service", dann würde man gern auch schonmal um sich schlagen.
Irgendwann hat man es endlich geschafft und besteigt den Bus, der einen durch 80km Sperrgebiet auf die Passhöhe bringen soll. Es ist selbstredend, dass der Busfahrer eine spezielle Genehmigung für das Sperrgebiet haben muss, zur Sicherheit setzt man aber noch einen Guide dazu, damit der Bus auch wirklich nicht vom rechten Weg abkommt.

Im Sperrgebiet darf der Bus nicht grundlos anhalten, je nach Flexibilität von Busfahrer und Guide ist aber dennoch der eine oder andere kurze Fotostopp möglich.
Bereits nach wenigen Kilometern kommt auch schon die nächste - na, was wohl? Richtig, die nächste Passkontrolle. Also alle wieder aussteigen, warten, Pässe zeigen, warten und wieder einsteigen - aber auch von hier geht es irgendwann weiter und langsam aber sicher den Berg hinauf.

Etwa 5km vor dem Pass kommt zur Abwechselung endlich mal eine - richtig, Passkontrolle. Wenn man Pech hat oder sich erdreistet, während der etwa 3-stündigen Pause hier einzutreffen, dann wartet man erstmal - hier oben ist es allerdings schon deutlich kälter und ungemütlicher.

Aber auch hier ist man irgendwann durch und erreicht dann nach wenigen Minuten tatsächlich den Torugart-Pass - 3752m hoch gelegen - dass man das noch erleben darf!
Hier oben gibt es einen hohen Zaun mit einem großen Tor. Man verlässt den chinesischen Bus mit sämtlichem Gepäck und wartet nun vor dem Tor. Nach einer erneuten und gefühlt etwa 20. Passkontrolle dieses Tages wird das Tor geöffnet und man ist einfach nur noch glücklich, dieses Land verlassen zu dürfen mit der Gewissheit EINMAL UND NIE WIEDER.

Wenn alles nach Plan läuft, dann wartet auf der anderen Seite der kirgisische Bus und die Reiseleitung begrüßt einen mit den Worten: "Willkommen in der Freiheit". Und genau so fühlt man sich auch, denn das ganze Prozedere des Grenzübertritts erinnert in der Tat sehr stark an einen Gefangenen-Austausch.
Vor allem wird aber auch deutlich, dass Individualreisende in China einen schweren Stand haben - für einen solchen Grenzübertritt müsste man ALLES selbst organisieren.



Natürlich haben wir unterwegs viel Neues, Interessantes und Exotisches gesehen - insofern war es eine sehr erlebnis- und auch lehrreiche Reise, auf der wir zudem unsere persönlichen Highlights hatten.
Aber wenn man mit allgegenwärtigem Sicherheits- und Kontrollwahn und den damit verbundenen Gängeleien, Einschüchterungs- und Zermürbungsmachenschaften nicht zurechtkommt, dann sollte man wirklich zweimal überlegen, ob man sich eine Reise in diese Region tatsächlich antun will. Wir hatten nach den 2 Wochen jedenfalls gründlich die Nase voll und daraus machen wir auch keinen Hehl.



Die Reise wurde von der Firma www.studiosus.com angeboten und dauerte 18 Tage.
Organisation, Durchführung und Betreuung der Reise können trotz einiger Widrigkeiten wohlwollend noch als gut bezeichnet werden.

Zu diesen Widrigkeiten gehörte z. B., dass mehrere Sehenswürdigkeiten aus diversen Gründen nicht besichtigt werden konnten. Sowas kann natürlich passieren, ist aber auch immer ägerlich, da man genau wegen dieser Sehenswürdigkeiten an die Seidenstraße fährt und dafür viel Geld bezahlt.
Hier wär es wünschenswert gewesen, einen einigermaßen attraktiven Plan B in der Schublade zu haben, anstatt erstmal nicht zu wissen, was man mit den Reisegästen sonst anfangen soll. In Dunhuang gab es mit der Besichtigung des wirklich sehenswerten Leiyin-Tempels zwar einen attraktiven Plan B, aber das war nach unserem Eindruck eher Zufall.

Eine weitere Attraktion in Dunhuang sind die Singenden Sanddünen unmittelbar vor der Stadt. Abends soll das Licht zwar am besten sein, für eine ausgiebige Besichtigung dieser Dünen war die Zeit aber viel zu kurz. Man musste vom Eingang zu den Dünen laufen, auf eine Düne hinaufhetzen, hatte vielleicht 15 Minuten oben auf der niedrigsten Düne, musste dann wieder hinunterhetzen, und wenn man dann noch kurz an den Mondsichelsee wollte, wurde es bereits dunkel und man kam auch noch zu spät zum Treffpunkt zurück.

Auch von den vielen in der nach unserer Meinung zu blumig verfassten Reisebeschreibung erwähnten Foto-Stopps ist aus Zeitgründen gefühlt höchstens die Hälfte übrig geblieben. Einerseits hätte man manchmal morgens evtl. etwas früher starten können, andererseits haben auch etliche der vielen besch....... Polizeikontrollen viel Zeit gekostet.
Die Häufung solcher Widrigkeiten drückt natürlich die Stimmung in der Gruppe. Allein durch das stets optimistische Wesen des Reiseleiters - eine Koryphäe auf dem Gebiet der Sinologie - , der sein enormes Fachwissen zudem recht amüsant vermitteln konnte, wurde einiges wieder wettgemacht.

Insgesamt hätte sicher Einiges besser laufen können, Vieles relativiert sich aber mit zunehmendem Abstand und beim Betrachten der Bilder. Am besten findet man sich ganz schnell damit ab, dass Reisen in solche Regionen nicht bis ins letzte Detail planbar sind.




1. und 2. Tag

Anreise mit Air Astana von Frankfurt in die kasachische Hauptstadt Astana und Weiterflug nach Urumqi, die Hauptstadt der chinesischen Provinz Xinjiang.

Ankunft gegen Mittag des zweiten Tages und Bezug des Hotelzimmers.

Bereits der erste Museumsbesuch (Xinjiang-Museum) am Nachmittag musste ausfallen, da es im Museum angeblich keinen Strom gab. Stattdessen Besuch des Erdaoqiao Basars (auch International Grand Bazaar) in Urumqi.

Naja - ein Ausflug in den Hongshan-Park mit Aussicht auf die Stadt wär uns persönlich lieber gewesen. Gelegenheiten zum Besuch von Basaren gab es auf dieser Reise noch genug und darauf hätte die Reiseleitung wenigstens hinweisen können.




Landeanflug nach Urumqi (gesprochen etwa: Ürümtschi)




Urumqi aus dem Hotelzimmer gesehen


Unterwegs in der Stadt




Eine chinesische Zahnklinik


Die Tatarische Moschee




Am Erdaoqiao Basar


Jede Menge Schmucksteine





3. Tag

Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug ins 800km entfernte Liuyuan, Fahrzeit ca. 5 Stunden.

Von Liuyuan 130km mit dem Bus entlang der Ausläufer der Wüste Gobi nach Dunhuang.

Bezug des Hotelzimmers und kurzer Spaziergang durch Dunhuang.

Nach dem Abendessen am frühen Abend Fahrt und Wanderung zu den Singenden Sanddünen vor der Stadt - angeblich zwar beim besten Licht, wie bereits oben erwähnt war der Aufenthalt hier aber leider viel zu kurz.


Der Windpark Dabancheng mit seinen unzähligen Windrädern




Die Fahrt geht teilweise ...


... durch bizarre Landschaften




Reste der Großen Mauer auf dem Weg nach Dunhuang


Attraktive Freizeitanlagen in Dunhuang




"Völkerwanderung" zu den Singenden Sanddünen


Der Mondsichelsee im fahlen Abendlicht





4. Tag

Besichtigung der Mogao-Grotten (UNESCO-Welterbe).

Am Nachmittag und abends viel Freizeit in Dunhuang und Gelegenheit zu einer ausgedehnten Erkundung der Stadt.




Bei den Mogao-Grotten










Malerei in einer der Mogao-Grotten


Und wieder zurück in Dunhuang, ...




... einer doch recht schönen Stadt


Dunhuang bei Nacht





5. Tag

Am Vormittag Besichtigung der Pagode des Weißen Pferdes.

Danach war eigentlich der Besuch des Museums von Dunhuang vorgesehen. Aber auch dieser Programmpunkt konnte leider nicht stattfinden - wegen Stromausfalls im Museum ...
Nach einiger Zeit ratlosen Wartens am Kongressgebäude erinnerte sich jemand an den Leiyin-Tempel, einem wirklich attraktiven Ersatzprogramm.

Gegen Mittag Busfahrt zum Bahnhof von Liuyuan und Fahrt mit dem Schnellzug nach Turfan.




Pagode des Weißen Pferdes
















Mit dem Schnellzug durch die Ausläufer der Wüste Gobi


Unterwegs in Turfan





6. Tag

Am Vormittag Busfahrt entlang der Flammenden Berge in die Ruinenstadt Gaochang.

Danach war eigentlich ein Besuch der Grotten von Bezeklik vorgesehen. Auch dieser Programmpunkt musste leider entfallen - diesmal wegen Renovierungsarbeiten.
Als Ersatzprogramm erfolgte die Besichtigung der Gräber von Astana.

Nach einiger Quengelei unter den Reisegästen wurde dann wenigstens noch ein kurzer Abstecher in das Tal von Bezeklik unternommen.

Nach der Mittagspause Besuch des Museums von Turfan.

Anschließend Besichtigung der unterirdischen Wasserversorgung Karez-System.

Als weiterer Zusatzpunkt für die ausgefallenen Grotten von Bezeklik wurde vor dem Abendessen noch das Emin-Minarett aufgesucht.

Nach dem Abendessen Musik und Tanz im Volkspark von Turfan - für uns als Hobby-Tänzer eines unserer persönlichen Highlights.




Entlang der Flammenden Berge ...




... geht es zur Ruinenstadt Gaochang


Unterwegs zum ...




... Tal von Bezeklik


Skelett im Museum von Turfan




Am Emin-Minarett


Im Volkspark von Turfan





7. Tag

Am Vormittag Besichtigung der Ruinenstadt Jiaohe.

Danach Fahrt über den Quoltag-Pass in Richtung Korla am Nordrand der Taklamakan.

Am Nachmittag Ankunft in Korla.




Unterwegs in der ...




... Ruinenstadt Jiaohe


Fahrt entlang der Turfan-Ebene




LKW auf dem Weg in die Berge


Fotostopp auf dem Quoltag-Pass




Farbenspiel der Berge


Eine in Europa unübliche Bauart





8. Tag

Nach etwas Frühsport im Volkspark Fahrt nach Kuqa (gesprochen etwa: Kutsche) am Nordrand der Taklamakan.

Am Nachmittag Besuch der Moschee sowie des Basars in Kuqa




Weltenbummler aus Singapur und ? auf großer Fahrt




Unterwegs nach Kuqa


Ein kleiner Schritt für den Menschen, ein großer Schritt für die Kultur




Die Moschee von Kuqa


Im Inneren der Moschee




Auf dem Basar


Unterwegs in Kuqa





9. Tag

Nach dem Frühstück Fahrt durch die Ausläufer des Tianshan-Gebirges zu den Höhlen von Kizil.

Mittagspause in einem der vielen kleinen Straßenrestaurants.

Am Nachmittag Besuch der Klosterstadt Subashi




Straßenrand-Idylle




LKW-Kolonne in den Bergen des Tianshan-Gebirges


Die Höhlen von Kizil




Auf dem Weg zurück nach Kuqa


Typische Garküche am Straßenrand




Unterwegs in den Ruinen ...


... der Klosterstadt Subashi





10. Tag

Nach dem Frühstück Fahrt entlang der Taklamakan nach Aksu.

Am Nachmittag ausgiebige Erkundung von Aksu.

Nach dem Abendessen Musik und Tanz im Volkspark von Aksu, eines unserer weiteren persönlichen Highlights.




Chili bei der Lufttrocknung - am Straßenrand mitten im Dreck




Friedhof an der Fernstraße nach Aksu


Typisches Straßenrestaurant




Jede Tankstelle ist ein Hochsicherheitstrakt - Einzelabfertigung inklusive


Farbenspiel zwischen Himmel und Erde




Auch die Hauptstraßen werden vollständig überwacht


Unterwegs in Aksu





11. Tag

Heute stand die Durchquerung der Taklamakan auf dem Programm.
Mit einer Ost-West-Ausdehnung von ca. 1000km und einer Nord-Süd-Ausdehnung von ca. 400km ist die Taklamakan nach der arabischen Halbinsel die zweitgrößte zusammenhängende Sandwüste der Erde.

Es gibt mehrere asphaltierte Straßen durch die Taklamakan, welche mit hohem Aufwand gebaut wurden und mit ebenfalls hohem Aufwand sandfrei gehalten werden müssen.

Am Abend Ankunft in Hotan am südlichen Rand der Taklamakan.




Das Tor zur "Wüste ohne Wiederkehr"




Ab jetzt gibt es für viele Stunden ...


... Sanddünen, so weit das Auge reicht




Eine Wüstenagame auf Tour


Ab und zu sieht man eine Sandhose ...




... und auch Kamele dürfen in der Wüste nicht fehlen
 


Die südliche Zufahrt in die Taklamakan
Anpflanzungen sollen die Straße halbwegs sandfrei halten





12. Tag

Am Vormittag Besichtigung des Museums von Hotan.

Danach Besuch eines Jadeschmuck-Ladens im Zentrum von Hotan.

Gegen Mittag Spaziergang über den Basar von Hotan und Erkundung der Stadt.

Am Nachmittag Besichtigung der Atlas Silk Factory außerhalb der Stadt.

Am Abend erneut eines unserer persönlichen Highlights - Musik und Tanz im Volkspark.




Blick aus dem Hotelfenster ...




Am Basar von Hotan


Unterwegs in der Stadt




Mao-Statue im Volkpark von Hotan


In der prunkvollen Halle eines Hotels




Das abendliche Hotan


Im Volkspark von Hotan





13. Tag

Fahrt von Hotan nach Kaschgar, die heimliche Hauptstadt der Uiguren.

Die Strecke von ca. 520km wurde von zahlreichen Polizeikontrollen unterbrochen, zeitweise musste der Bus sogar einem Polizeifahrzeug folgen und kam deshalb nur langsam voran.

Am Abend Ankunft in Kaschgar am westlichen Rand der Taklamakan.




Auch diese Etappe besticht durch schier grenzenloses staubiges Nichts,
welches gelegentlich durch Baufahrzeuge ...




... oder einen Zug durchkreuzt wird


Kamelherde am Rande der Taklamakan




Straßenbau in China


Stillleben am Wegesrand




Eine besonders schön geschmückte Toilette


Abendessen im ehemaligen britischen Konsulat





14. Tag

Besichtigung der Id Kah Moschee, der größten Moschee in Xinjiang.

Danach Besuch des Tiermarktes von Kaschgar am Rande der Stadt.

Der letzte Besichtigungspunkt am Vormittag war das Mausoleum des Abak Hoja.

Nach dem Mittagessen Spaziergang durch die "neue"Altstadt von Kaschgar.

Abschließend ging es noch zum Sonntagsmarkt in Kaschgar, dem größten Basar in Xinjiang.




An der Id Kah Moschee




Gefeilsche auf dem Tiermarkt von Kaschgar


Am Mausoleum des Abak Hoja




Die Reste der ursprünglichen Altstadt von Kaschgar


Unterwegs in der "neuen" Altstadt




Am Sonntagsmarkt in Kaschgar


Unser letzter Abend in China - ein Bummel durch das abendliche Kaschgar





15. Tag

Heute erfolgte die Ausreise aus China über den Torugart-Pass nach Kirgistan.
Wie das abläuft, wurde bereits oben geschildert und deshalb möchten wir uns an dieser Stelle nur auf ein paar Bilder beschränken - davon aber etwas mehr.

Zu erwähnen ist, dass man im Gegensatz zu früher und zu vielen noch im Internet kursierenden Bildern nicht mehr auf Schotterpisten unterwegs ist. ALLE Straßen sind inzwischen asphaltiert und auf der kirgisischen Seite unweit des Torugart-Pass wird derzeit (September 2017) eine moderne großzügige Grenzstation gebaut.

Am Abend Ankunft im kirgisischen Naryn.






Unterwegs durch die Berge ...


... zum Torugart-Pass




LKW-Kolonne vor der oberen chinesischen Grenzstation
 


Getrübter Blick vom Pass hinab zur oberen chinesischen Grenzstation,
im Schneetreiben ist die wartende LKW-Kolonne zu erahnen




Wartende LKW auf der kirgisischen Seite und Reisende,
die sich für den nächsten "Gefangenen-Austausch" bereithalten




Ein letzter Blick zurück nach China
und auf das besagte Tor in die Freiheit


Die Grenzstation auf der kirgisischen Seite
 










Einsamer LKW auf dem Weg nach China


... und das bei SCHÖNEM Wetter ...





16. Tag

Fahrt durch die Berglandschaft des Tianshan-Gebirges in Richtung Issyk-Kul-See, der mit einer Fläche von 6236 Quadratkilometern etwa 22 mal so groß wie der Bodensee ist.

Unterwegs Mittagspause bei einer kirgisischen Familie mit anschließender Vorführung einer Filzproduktion.

Am Abend Ankunft in Rukh Ordo am Issyk-Kul.




















Flussüberquerung auf kirgisisch


Angekommen in Rukh Ordo am Issyk-Kul





17. Tag

Fahrt entlang des Issyk-Kul zurück nach Westen und dann Richtung Bischkek.
Ursprünglich war eine Besichtigung der Hauptstadt Kirgistans vorgesehen, da der Rückflug ab Bischkek aber gestrichen wurde und stattdessen von Almaty startete, war das leider nicht mehr möglich.

Mittagspause in einer kuriosen Freizeitanlage namens "Hawaii" nahe der Stadt Tokmok.

Grenzübertritt nach Kasachstan nahe der Stadt Tokmok.
Dieser Grenzübergang verkürzt die Strecke nach Almaty, allerdings war ungewiss, ob der Reisebus an diesem Grenzübergang abgefertigt wird. Letztendlich ging alles viel reibungsloser, als erwartet - in Kirgistan ist Vieles nur eine Frage des Bakschisch ...

Am Nachmittag Ankunft in Almaty, der ehemaligen Hauptstadt und nach wie vor der größten Stadt Kasachstans.

Stadtrundfahrt und Besichtigung einiger Sehenswürdigkeiten in Almaty.




Entlang der Berge des Tianshan ...




... geht es unaufhaltsam in Richtung Westen


Mittagspause in der Freizeitanlage Hawaii




Kurze Rast in Kasachstan


Museum für traditionelle kasachische Volksinstrumente




Die Christi-Himmelfahrts-Kathedrale - leider fast vollständig eingetütet ...


... und das wär unser Preis gewesen





18. Tag

Heute klingelte der Wecker bereits um 2:30 Uhr, weil der Flug nach Astana kurzfristig um mehrere Stunden vorverlegt wurde.

Am frühen Morgen Flug von Almaty nach Astana, seit 1997 die neue Hauptstadt von Kasachstan.

Ankunft in Astana am frühen Vormittag.
Da wir bis zum Abflug nach Frankfurt noch mehrere Stunden Zeit hatten, wurde kurzfristig eine Stadtbesichtigung von Astana sowie ein zünftiges Mittagessen organisiert. Das war ein echtes Highlight am Schluss der Reise und dafür gebührt der Reiseleitung ein großes Lob.
Astana ist eine außergewöhnliche Hauptstadt, die seit ca. 20 Jahren aus der Steppe gestampft wird und deren weiterer Aufbau noch bis ca. 2030 andauern soll.

Die wichtigsten Gebäude der Stadt befinden sich exakt auf einer mehr als 4km langen Achse zwischen dem Kulturzentrum im Osten und dem Einkaufszentrum im Westen (Zentralachse).
Etwa auf etwa halber Länge der Zentralachse befindet sich der gut 100m hohe Bayterek-Turm, das Wahrzeichen von Astana.
Weitere zum Teil sehr futuristisch anmutende Gebäude, an denen man sich kaum sattsehen kann, liegen symmetrisch beidseitig dieser Achse (siehe auch Astana auf Google Maps).

Eine Altstadt sucht man in Astana vergeblich - es gibt keine dunkle Ecken, keine Geheimnisse - gleich hinter dem Stadtrand beginnt die endlose Steppe, so weit das Auge reicht.


Der Bayterek-Turm
Mittagessen in einem Bayerischen Hofbräuhaus(!).

Am Nachmittag Abflug nach Frankfurt.

Ankunft in Frankfurt am frühen Abend, wo wir uns von der Gruppe und der Reiseleitung verabschieden mussten.


























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