Mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau durch die Mongolei nach Peking
(2016)



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Die Reise wurde von der Firma www.lernidee.de angeboten und dauerte 18 Tage.

Organisation, Durchführung und Betreuung der Reise waren perfekt, obwohl wir ungeplant einen Tag länger in der Mongolei bleiben "mussten" und dadurch einen Tag weniger in Peking hatten. Das hat aber überhaupt nicht gestört - im Gegenteil. In der Mongolei konnten wir dadurch einen weiteren Naturpark kennenlernen und in Peking wurde uns trotzdem das komplette Programm geboten, wenn auch etwas straffer im Ablauf. Insgesamt eine gelungene Kombination aus deutschem Organisationstalent und russischem Improvisationstalent.




1. Tag

Anreise nach Moskau mit ICE und Lufthansa und Bezug des Hotelzimmers am frühen Abend.

Danach Abendessen mit erstem Kennenlernen der insgesamt 14 Teilnehmer im Hotel und anschließend Lichterfahrt und Spaziergang durch das Zentrum von Moskau.




Deckenleuchter in einer der prunkvollen Metro-Stationen




Das abendliche Moskau


Das Kaufhaus GUM bei Nacht




Moskau bei Nacht


Das Lenin-Mausoleum bei Nacht





2. Tag

Stadtbesichtigung von Moskau einschließlich des Kreml. Leider spielte das Wetter anfangs nicht richtig mit, aber es war wenigstens trocken.

Am späten Abend Einstieg in den russischen Zug Nr. 20 (Moskau - Peking) und Beginn der langen Reise nach Irkutsk, die Hauptstadt Ost-Sibiriens - ca. 5200km von Moskau entfernt.



Na, wer kennt die russischen und sowjetischen Präsidenten?
Die Lösung gibt es hier











3. bis 5. Tag

Jetzt kommt der gemütliche Teil der Reise - man macht es sich im Abteil bequem, lernt die anderen Teilnehmer näher kennen und wird gut verpflegt.

Ansonsten schaut man aus dem Fenster oder schläft, wenn man gerade müde ist. Während der langen Reise nach Osten werden 5 Zeitzonen durchquert und jeder Tag hat nur 22 oder 23 Stunden.




Ein Gefühl von zu Hause




Entlang der Strecke ärmlich wirkende Siedlungen ...


... und Birken ohne Ende




Eine Reise durch schier endlose Weiten


Dampflok im Bahnhof von Barabinsk




Kirche und Polyklinik auf Schienen in Krasnojarsk


Abendstimmung in der Transsibirischen Eisenbahn





6. Tag

Am frühen Morgen Ankunft in Irkutsk und Frühstück in einem Hotel in der Stadt.
Anschließend Besuch des Freilichtmuseums in Talzy und danach Weiterfahrt nach Listwjanka am Baikalsee.
Fahrt mit der Seilbahn auf den Berg Tscherskistein, von dem sich ein beeindruckender Blick auf den See bietet.
Nach einem Spaziergang über den Markt wird eine unterhaltsame Show mit Baikal-Robben angeboten, den einzigen Süßwasser-Robben der Welt.
Abendessen bei einer russischen Familie - es gibt die Spezialität Omul, ein schmackhafter Fisch, den es nur im Baikalsee gibt.




Am Bahnhof von Irkutsk




Ein typisches Fahrzeug der russischen Post


Im Museum von Talzy




Blick vom Tscherskistein auf den Baikalsee


Fisch auf dem Markt in Listwjanka





7. Tag

Nach dem Frühstück Besuch des Limnologischen Museums in Listwjanka.
Danach Überfahrt mit der Fähre nach Port Baikal, von wo der Sonderzug auf der alten Panorama-Trasse startet. Für mehrere Stunden geht es mit vielen Fotostopps am See entlang bis nach Sludjanka.
Von hier Bahnfahrt zurück nach Irkutsk und Bezug des Hotels.




Auf der Fähre nach Port Baikal




Ein in Europa unbekanntes Modell


Unterwegs auf der historischen Baikal-Strecke




Fotostopp am Baikal-See


Abendstimmung am Baikal-See





8. Tag

Nach dem Frühstück Stadtbesichtigung von Irkutsk und Besuch des Dekabristen-Museums.

Am Nachmittag eine geführte Tour durch die Markthallen.




Kinder-Bespaßung mit Elektro-Autos




Eine der Kirchen in Irkutsk


Das Dekabristen-Museum




Die Flaniermeile ...


... von Irkutsk





9. Tag

Ausflug in die burjatische Siedlung Ust Orda mit Folklore-Vorführungen und Besuch des örtlichen Ethnografischen Museums.

Am Nachmittag Freizeit in Irkutsk - eine gute Gelegenheit, z. B. mit einer der urigen Straßenbahnen nochmals zu den Markthallen zu holpern.




Überlandfahrt nach Ust Orda




Reiterdenkmal in Ust Orda


Zu Gast bei den Burjaten




Eine typische Straßenbahn in Irkutsk


Süßigkeiten auf dem Markt





10. Tag

Am frühen Morgen Einstieg in den mongolischen Zug Nr. 6 (Moskau - Ulaan Baatar).

Für die Strecke von gut 1100 km benötigt der Zug ziemlich genau 24 Stunden, wobei allein für den Grenzübertritt in die Mongolei etwa 3 Stunden zu veranschlagen sind.




Zunächst geht es entlang des Baikal-Sees ...


... und ab Ulan Udé in Richtung Süden




Die Landschaft wird "mongolischer"


Abendstimmung in der Transsib





11. Tag

Ankunft in Ulaan Baatar am frühen Morgen.

Nach dem Frühstück in einem Café Besichtigung des Gandan-Klosters.

Anschließend Fahrt in den Hustai-Nationalpark.




Morgendämmerung in der Mongolei




Das Gandan-Kloster mitten in Ulaan Baatar


Mit dem Reisebus auf Überlandfahrt




In den endlosen Weiten der mongolischen Steppe


Abendstimmung im Jurten-Camp





12. Tag

Aufenthalt im Hustai-Nationalpark mit einer ausgiebigen Safari in die Steppe.




Zum Glück war heute besseres Wetter




Mit landesüblichen Kleinbussen in der Steppe


Die legendären Przewalski-Pferde




Auch eine Wanderung durfte nicht fehlen ...


... mit anschließender Stärkung am Fluss





13. Tag

Nach 2 Übernachtungen in der Jurte Rückfahrt nach Ulaan Baatar und Stadtrundfahrt in der mongolischen Hauptstadt.

Anschließend Mittagessen bei einer mongolischen Familie und danach Weiterfahrt in den Terelj-Nationalpark.




In der Mongolei keine Seltenheit




Man fährt etwa so, wie man reitet ...


Eisenbahnmuseum unter freiem Himmel




Ebenfalls keine Seltenheit


Auf dem Weg zum Terelj-Nationalpark




Das Buuveit-Camp in der "Mongolischen Schweiz"


Wanderung in der "Mongolischen Schweiz"





14. Tag

Nach einer weiteren Übernachtung in der Jurte Rückfahrt nach Ulaan Baatar mit einer ausgiebigen Stadtbesichtigung.

Anschließend Freizeit in der Hauptstadt der Mongolei.




Yaks im Terelj-Nationalpark




Ulaan Baatar vom Hotelzimmer aus gesehen


Ulaan Baatar ist eine moderne Stadt ...




... und keineswegs so hässlich, ...


... wie ihr oft nachgesagt wird




Mongolen in landestypischer Kleidung ...


... am Hauptplatz von Ulaan Baatar





15. Tag

Am Vormittag Einstieg in den chinesischen Zug Nr. 24 (Ulaan Baatar - Peking).

Für die ca. 1350 km lange Reise benötigt der Zug etwa 27 Stunden.
Allein 5 bis 6 Stunden dauert der Grenzübertritt aus der Mongolei nach China, wobei der komplette Zug neue Fahrgestelle mit einer geringeren Spurweite bekommt.






Am Stadtrand von Ulaan Baatar


Kamele in der mongolischen Steppe




Trostlosigkeit am Rande der Wüste ...


... und mit der Transsib geht es mitten hinein




Sanddünen in der Wüste Gobi



An der Fernstraße nach China
Ein Bild auf Google Maps siehe hier





16. Tag

Unaufhaltsam rollt der Zug in Richtung Peking, wo er gegen Mittag pünktlich auf die Minute ankommt - eine nahezu 7800 km lange Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn geht zu Ende.

Nach dem Mittagessen im Hotel Besichtigung des Himmelstempels, des Platz des Himmlischen Friedens sowie der verbotenen Stadt.

Abendessen bei einer einheimischen Familie in den traditionellen Hutongs (Altstadt von Peking).




Die ersten Eindrücke von China




Mit der Transsib durch die Berge ...


... nordöstlich von Peking




Am Himmelstempel


Das Nationalmuseum am Platz des Himmlischen Friedens




In der verbotenen Stadt


Mit der Rikscha durch die Hutongs





17. Tag

Am Vormittag Besichtigung einer Jadeschmuck-Manufaktur und danach Fahrt zur Chinesischen Mauer bei Badaling.

Nach dem Mittagessen Besichtigung einer weiteren Schmuckfabrik und anschließend Besuch der Ming-Gräber.

Nach einer Teeprobe wurde am Abend noch eine beeindruckende Akrobatik-Show geboten.




In der Jadeschmuck-Manufaktur




Die Chinesische Mauer bei Badaling ...


... und der Blick ins Tal




Eine typisch chinesische Speisetafel


Jede Menge Vasen in einer Schmuckfabrik




Bei den Ming-Gräbern


Das abendliche Peking mit Blick auf das Drachenkopf-Haus





18. Tag

Am Vormittag Transfer zum Flughafen.
Hier mussten wir uns von unserer russischen Reiseleiterin Ludmilla, die uns seit Moskau begleitet hat und stets für uns da war, schweren Herzens verabschieden.

Gegen Mittag Abflug mit dem A380 nach Frankfurt, Flugdauer 10 Stunden.







Eine letzte Fahrt ...


... durch eine beeindruckende Stadt, ...




... bevor vom Pekinger Flughafen ...


... der A380 in Richtung Frankfurt abhebt




Es bleiben viele Erinnerungen und Souveniers ...


... sowie die Gewissheit (siehe oben)



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