Mallorca 2005

 
 

Eindrücke, Informationen und Bilder unseres Mallorca-Urlaubes 2005

Home
  Unseren dritten Mallorca-Urlaub verbrachten wir erneut in der Bucht von Alcúdia (Bahia d´Alcúdia), und zwar im 4-Sterne-Aparthotel "VIVA MALLORCA" in Ca´n Picafort (auch Can Picafort).
Die Annehmlichkeiten dieser Hotelkette hatten wir bereits im Jahr 2001 kennengelernt. Das "VIVA MALLORCA" verfügt im Vergleich zum "VIVA BAHIA" jedoch über eine weitaus großzügigere Pool-Landschaft von ca. 1900 qm; dafür ist das Meer mit knapp 500m etwas weiter entfernt, als vom "VIVA BAHIA".

Wenn man ein Urlaubsziel mehrfach bereist, dann besucht man gern wieder Orte, von denen man schon vorher fasziniert war; dies war auch bei uns so.
Dennoch ist Mallorca so interessant, dass es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt...

Beginnen wir mit dem Ort Can Picafort.
Wo es einen so schönen Strand gibt, da musste einfach ein Urlaubsort her. So wurde Can Picafort ab etwa 1960 aus dem Boden gestampft.


Strand in Son Bauló
Der Strand im Ortsteil Son Bauló
Can Picafort hat einen mehr als 1km langen schönen und flach abfallenden Sandstrand, der in östliche Richtung von einem kleinen Hafen begrenzt wird.
Jenseits des Hafens, im Ortsteil Son Bauló, gibt es einen weiteren Strand, der jedoch in Ufernähe etwas steinig, aber dennoch recht schön ist.

Feuerquallen haben wir an diesen Stränden nicht gesehen, und auch mit Mücken gab es trotz der Nähe zum Naturpark S´Albufera keine nennenswerten Probleme.

Can Picafort ist nicht unbedingt ein sehenswertes Städtchen.
In unmittelbarer Nähe, ca. 1km östlich des Strandes von Son Bauló, befindet sich jedoch direkt neben dem Meer eine der größten Nekropolen Spaniens, die Nekropole Son Real.


Es handelt sich um einen prähistorischen Friedhof talayotischer Kultur aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. mit mehr als 100 Einzelgräbern, in denen mindestens 300 Skelette gefunden wurden (so beschreibt es eine Informationstafel).

Zu erreichen ist die Nekropole nur zu Fuss vom Strand von Son Bauló aus.
Nekropole von Son Real
Die Nekropole von Son Real


Im Westen des Ortes, zwischen Can Picafort und Alcúdia, grenzt das größte zusammenhängende Feucht-Gebiet Mallorcas an, der Naturpark S´Albufera.
Dieser Naturpark ist Lebensraum für mehr als 200 Vogelarten, viele Fischarten, Schlangen, Schildkröten, sogar Wasserbüffel und weitere seltene Tiere.
Wenn es die Zeit zulässt, sollte man den Park ruhig besuchen; der Eintritt ist frei.


Im Naturpark S´Albufera
Wasservögel im Naturpark S´Albufera
Ein Besuch zu Fuss dauert allerdings mehrere Stunden bis zu einem Tag.
Mit einem (geliehenen) Fahrrad geht es flotter, wobei ein Mountain-Bike angebracht erscheint, da man überwiegend auf besseren Feldwegen unterwegs ist.

Das Aufspüren und Beobachten seltener Tiere erfordert aber in jedem Fall viel Geduld, und wenn man genauer hinsieht, dann findet man auch so etwas:


Die nächste größere Nachbarstadt von Can Picafort ist Alcúdia bzw. deren Hafen Port d´Alcúdia. Da es dorthin nur ein paar Kilometer sind, bietet sich eine Tour mit dem Fahrrad an.
Entlang der Hauptstraße nach Alcúdia gibt es einen akzeptablen Fahrradweg, ebenso an der Hauptstraße in Port d´Alcúdia. Im Inneren des Ortes wird es allerdings zum Teil sehr eng, und der Straßenverkehr macht einem ganz schön zu schaffen.

Alcúdia ist durchaus ein sehenswertes Städtchen.
Zu erwähnen sind z. B. die großen und gut erhaltenen bzw. restaurierten Teile der Stadtmauer sowie die Pfarrkirche Sant Jaume, welche teilweise in die Stadtmauer integriert ist.


Stadtmauer von Alcúdia
Die Stadtmauer von Alcúdia
 
Pfarrkirche Sant Jaume
Die Pfarrkirche Sant Jaume


Auf dem Weg von Alcúdia nach Port d´Alcúdia finden sich die Ruinen eines römischen Theaters, das Teatre Romà.
Auch den Hafen Port d´Alcúdia mit den schmucken Yachten kann man sich ruhig mal ansehen.


Teatre Romà
Das Teatre Romà
 
Hafen Port d´Alcúdia
Im Hafen von Port d´Alcúdia


Trotz großzügiger Pool-Landschaft des Hotels durfte das Baden im Mittelmeer natürlich ebenfalls nicht zu kurz kommen.
Auf der Ostseite Mallorcas gibt es zahllose kleine Badebuchten, die teilweise nur mit dem Boot erreichbar sind. Die Reiseveranstalter führen deshalb spezielle Tagesausflüge mit Bootsfahrten durch, um einige dieser Buchten besuchen zu können.


Cala Murada
Die Badebucht Cala Murada
Neben den bereits bekannten Stränden Cala Mesquida und Cala Anguila mit ihren hohen Wellen erkundeten wir diesmal die Badebucht Cala Murada, die bei Touristen nicht nur wegen des klaren und sauberen Wassers als sehr beliebt gilt.

Tatsächlich ist Cala Murada eine recht beschauliche Bucht.

Allerdings erlebten wir dort ein Phänomen, welches wir bislang von Mallorca noch nicht kannten:
In der Bucht tummelten sich Millionen von Quallen, die ein Baden absolut unmöglich machten.
Quallen in Cala Murada
Quallen in Cala Murada


Wenn man schon die Ostseite Mallorcas erkundet, dann bietet sich auch eine Besichtigung des Castell de N´Amer an, gelegen auf einer Halbinsel zwischen Cala Millor und Sa Coma.

Castell de N´Amer
Das Castell de N´Amer
Vom südlichen Ortsrand Cala Millors führt ein ca. 1km langer unbefestigter Weg zum Castell, den man mit nicht geländegängigen Mietwagen jedoch meiden sollte. Das Befahren ist zwar möglich, man muss aber sehr vorsichtig agieren, um nicht den Boden des Fahrzeugs bzw. Motors zu beschädigen; im Zweifelsfall sollte man den Wagen stehen lassen und zu Fuss gehen.

Vom Castell hat man einen sehr schönen Blick auf die Orte Cala Millor und Sa Coma - und natürlich auf das Meer.

Blick auf Cala Millor
Blick auf Cala Millor
 
Blick nach Sa Coma
Blick nach Sa Coma


Auf Mallorca gibt es viele Berge mit einer sehr schönen Aussicht auf die Umgebung - wenn es das Wetter denn zulässt.
In der Vergangenheit hatten wir nicht immer Glück mit der Fernsicht. Diesmal haben wir aber einen klaren Tag abgewartet, um verschiedene Orte noch einmal zu besuchen und das Panorama zu genießen bzw. fotografieren zu können.

So starteten wir eines morgens mit dem Motorrad erneut zur Halbinsel Formentor.
Erleben Sie auf den folgenden Bildern Impressionen einer faszinierenden Landschaft.


Formentor 1
 
Formentor 2


Formentor 3
 
Formentor 4


Formentor 5
 
Formentor 6


Auch der Klosterberg Sant Salvador mit einer Höhe von 509m zeigte sich diesmal bei strahlendem Sonnenschein.

Die Auffahrt findet man ca. 1,5km hinter der Stadt Felanitx an der Landstraße 401 in Richtung Portocolom.
Über eine abenteuerliche Straße mit vielen Kurven geht es hinauf zum Kloster.
Sant Salvador 1
Der Klosterberg Sant Salvador

Sant Salvador 2
 
Sant Salvador 3

Blick von Sant Salvador
Blick von Sant Salvador
auf die Ostseite Mallorcas
Das Kloster selbst ist heute ein schmuckloser Bau mit Übernachtungsmöglichkeiten in einfachen Zellen und dient hauptsächlich als Ausflugsziel.
Man hat jedoch von dort einen faszinierenden Blick über die gesamte östliche Hälfte Mallorcas bis hinauf zur Bucht von Alcúdia.


Einer der Höhepunkte dieses Urlaubs war auch die Fahrt mit Mallorcas beliebtestem Verkehrsmittel Der Rote Blitz.
Der nostalgische Bummelzug aus dem Jahr 1912 fährt von Palma nach Sóller und gehört zweifellos zu den Attraktionen Mallorcas, die man nicht versäumen sollte.

Die Strecke führt zunächst durch Felder und Wiesen der Ebene rund um Palma bis nach Bunyola. Hier beginnt der interessantere Teil der Fahrt, da der Zug die Bergstrecke mit vielen Kurven und Tunneln zu überwinden hat.


Oben angekommen hält der Zug für einige Minuten, um den wunderbaren Blick auf Sóller und die benachbarten Täler genießen und fotografieren zu können.
Blick auf Sóller
Blick auf Sóller

Der Rote Blitz
Der Rote Blitz
im Bahnhof von Sóller
Anschließend geht es hinab, durch Gärten und zwischen Häusern hindurch, und nach wenigen Minuten erreicht der Zug schließlich den Bahnhof von Sóller.

Hat man genug Zeit, dann kann man jetzt in die Straßenbahn umsteigen und zum Hafen nach Port de Sóller hinunterfahren.
Straßenbahn in Sóller
Straßenbahn in Sóller


Leider verging auch dieser Urlaub wieder viel zu schnell, und wir haben längst nicht alles "geschafft", was wir uns vorgenommen hatten.
Aber Mallorca ist eine große Insel und die Erkundung braucht seine Zeit - schließlich will man den Urlaub ja auch genießen und sich erholen.


Windmühle in Sa Coma
Windmühle in Sa Coma
Grund genug also, um das ausgezeichnete "VIVA MALLORCA" auch für die Herbstferien 2006 zu buchen.


Home