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Zakynthos ist die südlichste der 7 großen Ionischen Inseln und hat eine
Fläche von 406qkm. Sie liegt in ca. 20km Entfernung westlich des Peloponnes.
Im Relief der Insel von West nach Ost finden sich Gebirgszüge mit Steilküsten,
fruchtbare und grüne Ebenen sowie flachwelliges Hügelland. Wegen ihrer
landschaftlichen Schönheit und ihrer malerischen Hauptstadt wurde die Insel von den
Venezianern auch "Fiore di Levante" (Blume des Orients) genannt.
Besucht haben wir die Insel Zakynthos 1993.
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Das Inland von Zakynthos
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Blick auf Zakynthos-Stadt
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Die Hauptstadt Zakynthos ist nahezu eine komplette Rekonstruktion. Das Erdbeben von 1953, bei
dem die gesamte Insel ca. 40cm aus dem Meer gehoben wurde, machte aus der Stadt und 90% der
restlichen Insel einen Trümmerhaufen. Sie wurde nach alten Plänen wiederhergestellt.
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Entlang der 123km langen Küste gibt es unzählige Sandbuchten. Die größte
und bekannteste ist die Bucht von Laganas, die sich zwischen den südlichen Halbinseln Keri
und Skopos erstreckt. Hier gibt es die meisten touristischen Einrichtungen.
Wer es etwas ruhiger haben möchte, sucht sich einen der Strände entlang der
Ostküste, z. B. Tsilivi-Beach bei Planos.

Tsilivi-Beach bei Planos
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"Mister Donut", Donut-Verkäufer am Tsilivi-Beach
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Am südlichsten Zipfel der Halbinsel Skopos gibt es den schönen Sandstrand von
Gerakas.
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Der Strand von Gerakas
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Zakynthos hat auch ausflugsmäßig einiges zu bieten. Lohnend ist z. B. ein Ausflug
zum Leuchtturm von Keri, von wo sich ein herrlicher Blick auf die südwestliche
Steilküste bietet.

Die Südwestküste

Das Schmugglerwrack
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Fährt man durch die Berge nach Norden, ergeben sich viele Möglichkeiten für einem
Abstecher zur Steilküste. Eine der bekanntesten Stelle liegt sicher zwischen Volimes und
Anafonitria; hier befindet sich das berühmte Schmugglerwrack, welches oft auch in
Reisekatalogen zu finden ist.
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Im Norden befinden sich einige Grotten, darunter auch die bekannte Blaue Grotte, eine
enge Meereshöhle. Durch den Lichteinfall und dessen Brechung im glasklaren Wasser entstehen
fantastische Farben.
Besichtigen kann man die Grotten u. a. im Rahmen einer Ganztages-Bootstour zum Schmugglerwrack,
welche von Zakynthos-Stadt aus startet und um den Norden der Insel herum führt.
Diese Tour sollte allerdings bei ruhigem Wetter gemacht werden: kommt man nämlich im Norden
aus dem Schutz der Insel heraus, beginnt u. U. eine Schaukelei, die nicht für nervöse
Mägen geeignet ist!
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Grotten im Norden der Insel
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Wer die Insel erkundet hat, kann auch ausgedehntere Ausflüge unternehmen, z. B. zur
Nachbarinsel Kephallonia (wobei 1 Tag zur Erkundung von Kephallonia bei weitem nicht
ausreicht!).
Dieser Ausflug kann bei Bedarf fest gebucht werden. Mit dem Bus geht es dann nach Norden in den
Ort Agios Nikolaos und von dort mit der Fähre nach Kephallonia. Der Vorteil einer Buchung
ist, dass man zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel gebracht wird, ohne vorher
erst einen Reiseführer studiert haben zu müssen.

Die Melissani-Höhle auf Kephallonia
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Myrtos-Beach auf Kephallonia
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Die Festung Chlemutsi bei Kyllini
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Eine weitere Möglichkeit ist ein Ausflug nach Kyllini auf dem Peloponnes, welches ca. 20km
von Zakynthos entfernt ist.
Auf einem Berg zwischen Kyllini und Loutra Kyllini steht die wuchtige Frankenfestung
Chlemutsi.
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Wer sich auf dem Festland ein Fahrzeug beschafft, kann dazu noch eine Tour in das ca. 80km
entfernte Olympia unternehmen.
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Antike Säulen in Olympia
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Ansonsten gibt es auf Zakynthos u. a. noch mehrere Klöster, deren Erkundung besonders
einen Zweiradfahrer begeistern kann.
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